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Der natürliche Lebensraum Malawisee

Der Malawisee ist für die Afrikaner von großer Bedeutung. Es werden jedes Jahr etliche Tonnen Fisch aus dem See gefangen. Der Fisch ist für die Bewohner ein wichtiger Grundstoff, um ihr Maismehl anzureichern.

Der Malawisee ist der Neuntgrößte der Welt, er ist ca. 600 km lang, bis zu 80 km breit und 700 m tief, sein Wasserspiegel liegt bei 472 m über dem Meeresspiegel. Der See grenzt an 3 Länder: Malawi, Tansania und Mosambik, er hat eine Größe von 31.000 km². Da der See sich in den Tropen befindet, wird verhindert, dass die Wasseroberfläche kühler wird als die tieferen Schichten. Leben kann nur in den oberen 200 m stattfinden, da diese mit ausreichend Sauerstoff angereichert sind. Der Südostwind verursacht einen Auftrieb der kühleren Schichten im Südteil des Sees, wobei die Temperatur der Oberfläche auf 20 Grad absinken kann. Der Südostwind kommt meistens während der Trockenzeit vor also von Juni bis August. Die Oberflächentemperatur liegt zwischen 23 und 28 Grad, kann aber in der Regenzeit in geschützten Buchten auf über 30 Grad ansteigen.

Die Regenzeit beginnt im November und endet im April. Der bis heute höchste Wasserstand war 1980, dieser ist allerdings in sehr kurzer Zeit wieder zurückgegangen. Die Haupttypen der Küstenlinie bestehen zu einem Viertel aus Felsküste, der Rest der Küste besteht größtenteils aus Sandstränden, aber es gibt auch noch Schlammregionen, welche mit Schilfrohr bewachsen sind. Der Malawisee ist einer der Ältesten der Welt und wird zwischen 3 und 20 Millionen Jahren geschätzt.

 

 

 
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